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WOHNHILFEN

Die Wohnungslosenhilfe im Landkreis Lörrach bietet wohnungslosen Frauen und Männern sowie Paaren Wohn- und Betreuungshilfen nach dem 8. Kapitel des SGB XII an. Es stehen die Leistungstypen Aufnahmehaus, Stationäre Hilfe und Betreutes Wohnen mit insgesamt 55 Wohn- und Betreuungsplätzen zur Verfügung.

Ziel der längerfristigen Wohn- und Betreuungsformen ist eine nachhaltige soziale Stabilisierung, Teilhabe und gesellschaftliche Integration der Betroffenen. Dazu gehören auch Angebote zur Tagesstrukturierung und Arbeitsmöglichkeiten in allen Funktionsdiensten der Wohnungslosenhilfe und in sämtlichen Abteilungen des PVD, Zweigstelle Lörrach, und bei anderen Beschäftigungsträgern. In Lörrach stehen im Rahmen der Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten separate Frauen- und Paarbereiche mit Einzel- und Doppelzimmern zur Verfügung. Die Begleitung von Frauen wird durch Beraterinnen im Rahmen eines frauenspezifischen Arbeitsansatzes übernommen.

Alle Hilfsangebote arbeiten eng vernetzt im Sozial- und Gesundheitswesen im Landkreis Lörrach.

Sprechzeiten der Sozialdienste: Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr
Wallbrunnstraße 77, 79539 Lörrach
Telefon 07621 9304-0, Fax 07621 9304-30, erich-reisch-haus@agj-freiburg.de

AUFNAHMEHAUS

Das Aufnahmehaus bietet Sofortunterbringung mit kurzfristigem Aufenthalt bis zu drei Monaten als ambulantes, qualifiziertes Wohnangebot. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung weiterführender Perspektiven, z. B. durch Arbeits- und Wohnungssuche, Vermittlung in ein stationäres Hilfeangebot, in Betreute Wohnangebote oder in eigenen Wohnraum. Grundlage ist ein gemeinsamer, mit dem Leistungsträger erörterter Hilfe-/Gesamtplan.

Unser Aufnahmehaus verfügt über 12 Plätze (Einzel- und Doppelzimmer) in zwei Wohngruppen und einen separaten Frauenbereich im Rahmen von §§ 67 ff. SGB XII.

Die BewohnerInnen versorgen sich in der Regel selbst. Die alternative Teilnahme an der Gemeinschaftsverpflegung der Einrichtung kann zur gesundheitlichen und sozialen Stabilisierung beitragen.

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STATIONÄRE HILFE

Eine bedarfsgerechte und engmaschige Betreuung für den Zeitraum von 12–18 Monaten stellt der Leistungstyp „stationäre Hilfe“ mit
15 Plätzen zur Verfügung (Einzel- und Doppelzimmer). Für Frauen bieten wir separate, von den übrigen Wohnbereichen abgetrennte, Zimmer an.

Bevorzugt wird diese Hilfeform, wenn ein Wechsel in eine ambulante Wohnform oder in eigenen Wohnraum (noch) nicht möglich ist. Gemeinsam werden die im Hilfe-/Gesamtplan erarbeiteten Hilfeziele schrittweise – im Rahmen des 8. Kapitels SGB XII in enger Kooperation mit dem Kostenträger – erarbeitet. Es besteht die Möglichkeit zur Selbstversorgung. Die alternative Teilnahme an der Gemeinschaftsverpflegung der Einrichtung kann zur gesundheitlichen und sozialen Stabilisierung beitragen.

Im Bereich Stationäre Hilfe stehen die Wohnungssuche und die Bearbeitung oftmals vielfältiger psychosozialer Probleme im Vordergrund und erfordern eine engmaschige, intensive und im Sozial- und Gesundheitswesen stark vernetze Arbeitsweise. Beispiele für die vielfältigen Problemlagen unserer KlientInnen sind: Suchterkrankungen, psychische Erkrankungen, körperliche Erkrankungen, familiäre Schwierigkeiten, Probleme im Umgang mit dem eigenen Haushalt, rechtliche und behördliche Abklärungen, Überschuldung, Straffälligkeit. Es besteht eine enge Anbindung an die medizinische Ambulanz der Wohnungslosenhilfe im Landkreis Lörrach.

BETREUTES WOHNEN

Um eine langfristige soziale Stabilisierung zu erreichen und einen Weg zurück in ein eigenständiges Leben und Wohnen zu ebnen, stehen 28 Plätze im Betreuten Wohnen zur Verfügung. Die Betreuung findet sowohl in privat angemietetem Wohnraum als auch in Wohnraum, der von der Einrichtung zur Verfügung gestellt wird, statt. Die Betreuungsdauer beträgt 12-18 Monate. Unser Beratungsangebot zielt vorrangig auf die soziale Stabilisierung. Langfristige Ziele sind

  • Existenzsicherung
  • Hilfe bei der Wohnungssuche
  • Hilfe beim Einleben in der Wohnung
  • Klärung und Regulierung von Schulden
  • Hilfe bei der Suche und Sicherung eines Arbeitsplatzes
  • Ggf. Weitervermittlung in psychosoziale/medizinische Hilfefelder
  • Krisenintervention

 

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